Teezubereitung ein Erleben der besonderen Art
Die Zubereitung von Beuteltee ist allgemein bekannt und für die Tasse Tee zwischendurch oder in der Mittagspause im Büro sicher gut geeignet. Wer es aber schon einmal mit dem Aufgießen von losem Tee probiert hat, der wird den Unterschied zu schätzen wissen.
Für die unterschiedlichen Teesorten gibt es bei Kennern immer wieder eine andere Art der Zubereitung. Der schwarze Tee kann in einem Tee – Ei oder in einem Teenetz aufgebrüht werden. Die Teefilter aus Papier, die schon sehr lange angeboten werden, haben den Vorteil, dass man sie nicht reinigen muss. Wenn man allerdings mit einem Genießer spricht, der schon lange Schwarztee trinkt, dann wird er sagen, dass der Teesack auch nicht sauber gemacht werden braucht und der Tee, wenn er darin aufgebrüht wurde, ganz anders und viel besser schmeckt. So hat jeder seine Erfahrungen und ist von dem eigenen System überzeugt. Auch die Brühzeit ist variabel. Auf den Packungen der Teebeutel steht meist die empfohlene Zeit drauf. Bei der Anwendung von losem Tee wird der Genießer erst einige Brühzeiten ausprobieren, bis er die richtige gefunden hat. Das muss jeder für sich entscheiden.
Grüner Tee
Der Grüntee ist in seiner Konsistenz ganz anders als der schwarze Tee. Grüntee sollte man am Besten nur lose kaufen. Nur dann kann sich das Aroma der herumschwimmenden Blätter voll entfalten. Für die Zubereitung des grünen Tees gibt es spezielle Kannen und auch Teetassen. Die Kanne sollte groß und bauchig sein, da die Blätter nach dem Aufquellen sehr groß werden. Grüntee wird beim ersten Aufguss etwa neunzig Sekunden gebrüht und dann abgeschüttet. Mit diesem Aufguss kann man dann noch einmal einen Tee zubereiten. Dann sollte die Brühzeit aber länger andauern. Der zweite Aufguss wird bestimmt gerne durchgeführt, wenn man besonders teuren und guten Grüntee gekauft hat.
Kannen mit integriertem Sieb
Eine andere Alternative der Teezubereitung ist eine Thermoskanne mit integriertem Teefilter. Diese Technik eignet sich aber nicht für alle Teesorten. Bei Grüntee sollte man darauf verzichten. Es gibt auch Glaskannen im Angebot, wo der Tee zunächst eingefüllt wird. Hat das Wasser gekocht, dann lässt man es ein paar Minuten abkühlen und gibt es auf den Tee. Je nach Ziehzeit wird dann der Tee mittels eines Siebes im Deckel, hinuntergedrückt und so am Boden gehalten. Entweder genießt man den Tee dann sofort, oder man schüttet ihn in eine Teekanne und stellt diese auf ein Stövchen. Teeservices gibt es in allen Farben und Varianten. Das sind die japanischen Services, die nur kleine Tassen haben. Es gibt Teebecher zu einigen Services oder auch Tassen aus besonders feinem Porzellan. Hat man dann auch noch ein Stück Kuchen vor sich liegen, dann kann dem vollendeten Genuss nichts mehr im Wege stehen. Auch für eine nette Runde mit Freunden ist Tee geeignet. Warum kann man dann nicht statt: „Ich lade Euch zum Kaffee“ ein, auch: „Ich lade Euch zum Tee ein“ sagen?
Eine ganz bequeme Art der Zubereitung bietet der Instanttee. Hier reichen ein bis zwei Löffel Tee, die mit Wasser übergossen werden, aus um sofort den Tee genießen zu können. Er löst sich direkt auf und diesen Tee gibt es sogar für die Zubereitung mit kaltem Wasser. Im Sommer bestimmt eine gute Angelegenheit für zwischendurch.
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